Uelsen Kirchengeschichte

Das Datum, wann genau diese Kirche erbaut wurde, ist leider nicht bekannt. Allerdings verfügte der Bischof von Utrecht im Jahre 1131 mit einer Urkunde darüber, wie die Einnahmen dieser Kirche verwendet werden sollen. Demnach muss damals schon ein bedeutendes Gotteshaus hier gestanden haben. Es war dem Heiligen Werenfried geweiht, der Ende des 8. Jahrhunderts als Missionar den christlichen Glauben in diese Gegend brachte.  Der ursprüngliche Baustil war romanisch. Prägend für diesen Stil sind nicht nur Rundbögen, sondern auch massive Mauern mit recht kleinen bzw. wenig Fenstern. Später erfolgte ein Um- bzw. Neubau im gotischen Stil. Ungewöhnlich ist, dass die Kirche nur im Norden ein Seitschiff hat.  Der Kirchturm war ursprünglich über 90 Meter hoch. Nach einem verheerenden Brand im Jahre 1683 wurde er in den jetzigen Höhe von 52 Meter wieder aufgebaut. Aus dieser Zeit stammt vermutlich auch das Turmportal in gotischem Stil.

Die Ev.-ref. Kirche Uelsen hat ca. 850 Sitzplätze und etwa 5.500 Gemeindemitglieder. Die Kirche hat seit der Reformation keinen Altar mehr und auch sonst wenig Schmuck. Auch die Fenster sind ohne Bilder. Die zentral angeordnete Kanzel verweist auf den Mittelpunkt des reformierten Gottesdienstes: Das Hören auf Gottes Wort.  Weitere Informationen finden Sie auf unserer Homepage

www.uelsen.reformiert.de und www.grafschafter-kirchen.de